Die Suche - Nick Louth - Rezension

Fakten

Nick Louth
Flexibler Einband, 412 Seiten
Genre: Thriller
Erschienen bei Ullstein, 8. Mai 2015
Originaltitel: Bite
ISBN: 978-3-548-28736-2


Inhalt

Eine Wissenschaftlerin verschwindet spurlos. Ihr Freund sucht sie fieberhaft. Die Katastrophe steht kurz bevor.

Eigentlich ist Max Carver nach Amsterdam gekommen, um zu sehen, wie seine Freundin Erica Stroud-Jones die Welt der Wissenschaft aus den Angeln hebt. Doch plötzlich sterben Menschen mitten in Europa an Malaria, und Erica ist verschwunden. Max muss sie finden, bevor es zur Katastrophe kommt.

Spannend, raffiniert und hochexplosiv - die Thriller Sensation aus England.


Cover

Das Cover ist recht düster gehalten. Man sieht einen Mann, der bis zum Mund im Wasser zu stehen scheint. Er selbst wirkt schwarz/weiß, das Wasser hebt sich durch seine bläuliche Färbung davon ab. Zudem ist der "Wasserteil" glänzend gehalten, während der obere Teil mit dem Gesicht matt ist. Dadurch bekommt man schon irgendwie mehr das Gefühl, dass es sich um Wasser handeln könnte. Im unteren Teil sticht der Titel mit gelben Großbuchstaben direkt ins Auge und hebt sich so optisch hervor.
Insgesamt finde ich das Cover gut, da es gleich eine düstere Stimmung verbreitet und dennoch geheimnisvoll wirkt.


Aufbau, Stil

Das Buch hat 38 Kapitel, sowie einen Epilog. Erzählt wird in der personalen Erzählperspektive, aus mehreren Sichten. Zudem finden sich immer wieder Tagebucheinträge von Erica, die in der Ich-Perspektive geschrieben sind und die Geschichte aus der Vergangenheit heraus aufklären.


Meine Meinung

Durch die verschiedenen personalen Erzähler hat man mehrere parallel verlaufende Handlungsstränge, die so zusätzlich für Spannung sorgen. Wirklich gut fand ich die Tagebucheinträge. Diese haben die Geschehnisse von hinten - also aus der Vergangenheit - aufgeklärt und einige weitere Fakten mit eingebracht, die man so nicht erwartet hätte. Das Buch ließ sich relativ flüssig lesen und hat stets Spannung gehalten.
Auch in die handelnden Protagonisten konnte man sich sehr gut hineinversetzen und hat im Laufe des Buches immer mehr mit ihnen mitgefiebert.
Zudem fand ich das Thema wirklich spannend. Man stelle sich nur einmal vor, man würde in den Nachrichten hören, dass mitten in Europa plötzlich Menschen an Malaria sterben. Das würde eine riesige Panik auslösen, würde ich vermuten. Durchaus ein spannendes Thema.


Fazit

Ich würde das Buch allen Thriller-Liebhabern empfehlen, die einmal wissen möchten, wie sich so eine Epidemie wie Malaria heutzutage ausbreiten könnte und was für einen großen Schaden so ein Versuch anrichten kann.


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