Kalter Hass - Hilary Norman - Rezension

Mary Juana | 04 März 2016 | / / / / |
Fakten

Hilary Norman
Flexibler Einband, 395 Seiten
Genre:Thriller
Erschienen bei: Lübbe, 13.06.2014
Reihe: Sam Becket, Band 7
ISBN: 978-3-404-16980-1


Inhalt

Niemand ist sicher - nirgendwo ...

Ein gemütliches Barbecue unter Freunden endet in einer grauenvollen Bluttat. Als die Polizei den Tatort erreicht, findet sie die grausam zugerichteten und gefesselten Leichen zweier Paare in einem Auto. An dessen Windschutzscheibe klebt ein Zettel mit einer Nachricht an Sam Becket. Die Botschaft ist bizarr, aber deutlich: Die Morde sind rassistisch motiviert. Und sie sind erst der Anfang. Für Sam beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit - schließlich befindet er sich mitten im Visier der Killer ...


Cover

Der Titel prangt in großgeschriebenen schwarzen Buchstaben über einem aufgeschnittenen Granatapfel, aus dem Blut tropft. Umrandet wird das Ganze von einem schwarzen Rand, der einen gealterten Look gibt.
Hier muss ich ehrlich gestehen, dass ich ein Coveropfer bin. Ich fand den blutenden Granatapfel so toll, dass ich das Buch einfach mitnehmen musste.


Aufbau, Stil

Das Buch besteht aus 103 Kapiteln, die insgesamt eine wirklich angenehme Leselänge haben und so auch mal schnell ein paar Kapitel mehr weggelesen sind, als man eigentlich vorhatte.
Der personale Erzähler beschreibt hier aus unterschiedlichen Perpektiven. Die Hauptprotagonisten sind aber Sam Becket und seine Adoptivtochter Cathy. Aber auch die Nebenakteure sind wichtig und ich fand es gut, dass man ihre Taten auch aus deren Sicht nachvollziehen konnte.


Meine Meinung

Obwohl ich das Buch eigentlich nur aufgrund des Covers gekauft hatte, war ich doch positiv überrascht. Gleich zu Beginn des Buches wird man mit einem grausamen Mord konfrontiert, der rassistisch motiviert ist. Somit ist von Beginn an Spannung vorhanden, die sich die ganze Geschichte über relativ konstant hält. Natürlich laufen auch hier einige Ermittlungen in die Irre, obwohl sie eigentlich auf dem richtigen Weg waren.
Der endgültige Höhepunkt und die Wendung in dem Fall hätte ich so nicht erwartet, obwohl doch einiges dafür sprach. Aber ich lasse mich als Leser auch gern mal blenden - sonst wäre es doch langweilig, wenn man gleich wüsste, wer der Täter ist.


Fazit

Mich hat das Buch überzeugt und ich kann es jedem Thriller-Fan nur wärmstens empfehlen. Aber die im Klappentext beschriebenen "brutalen" Morde fand ich jetzt nicht so brutal, sondern eher sadistisch. Aber das nur am Rande. Ich mag das Buch und werde mir sicher noch weitere Bücher der Autorin zulegen.



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