[Part 2] Vielleicht wird es doch ein Roman..

Mary Juana | 12 März 2013 | |

Hallo meine Lieben!

Lange habe ich überlegt, wie ich die Geschichte weiterführen könnte. 
Die Ideen in meinem Kopf haben sich überschlagen und da es so viele sind, wäre es zu viel für eine Kurzgeschichte.
Vielleicht hat die Geschichte ja am Ende das Zeug dazu, ein Roman zu werden...

Hier nun meine Fortsetzung:

 
Madita lief zum Herd und schob den Kuchen in den Ofen. Ihre Tochter Anna hatte sich Kirschkuchen zum Geburtstag gewünscht und weil der Tag morgen ziemlich stressig werden würde, hatte sie jetzt schon die Zeit genutzt, den Kuchen zu backen.

Gregor kam gerade herein. „Ich bin wieder da!“ 
Madita lief zur Küchentür und schaute um die Ecke. „Und, hast du alles bekommen?“ 
Gregor nickte. „Ich habe gerade den Kuchen für Anna in den Ofen geschoben und der Kaffee ist fertig. Möchtest du einen?“ 
„Oh ja! Unbedingt!“ 
Madita ging zurück in die Küche und holte zwei Tassen aus dem Hängeschrank. Sie goss den Kaffee ein und ließ in ihrer Tasse noch etwas Platz für einen Schuss Milch. Es war ihr nach wie vor unverständlich, wie Gregor seinen Kaffee schwarz trinken konnte, weil ihr der Geschmack zu bitter war. Sie lief zum Kühlschrank, holte die Milch heraus und stellte sie auf den Küchentisch. „Gregor, kommst du?“, rief sie. 
„Bin gleich da! Ich bringe nur schnell die Geschenke ins Schlafzimmer.“ 
Madita lief zum Küchenschrank und holte eine Packung Kekse heraus. Sie brauchte immer etwas Süßes zu ihrem Kaffee und Gregor war ja auch ein kleines Schleckermaul, das gerne naschte. Auf einem Teller platzierte sie die halbe Packung Kekse und legte den Rest zurück in den Schrank. Sie lief ins Wohnzimmer und holte sich ein Sitzkissen.  
Wir brauchen unbedingt neue Stühle, am besten gepolstert. 
Das Sitzkissen legte sie auf ihren Stuhl und setzte sich. Sie nahm sich die Milch und goss sich einen Schluck in ihren Kaffee. Der Duft des Kuchens erfüllte die Luft. Sie liebte es zu backen, doch meistens fehlte ihr die Zeit dazu. Während sie auf die Uhr schaute, kam Gregor in die Küche. Lächelnd sah er seine Frau an und setzte sich zu ihr an den Tisch. „Kaum zu glauben, dass unsere Kleine morgen schon ihren sechsten Geburtstag feiert.“ 
Madita umfasste ihre Tasse und sah Gregor an. „Ja... Die Zeit vergeht so schnell. In ein paar Wochen ist auch schon die Einschulung.“ 
Gregors Lächeln verschwand. „Da hast du recht. Bald wird sie nicht mehr mit Puppen spielen und ehe wir uns versehen, ist sie zu einer jungen Frau herangewachsen.“ 
Madita nahm sich einen Keks und dachte einen Moment über die Worte ihres Mannes nach.  
Er hat vollkommen recht. Bald wird sie nicht mehr mein kleiner blonder Engel sein... 
Sie strich sich eine Strähne aus dem Gesicht und klemmt sie hinters Ohr. Gedankenverloren blickte sie in ihren Kaffee, als sie Gregors warme Hand auf ihrem Rücken spürte. „Liebling, mach dir keine Sorgen. Wir werden noch lange Freude an der kleinen Maus haben. Und es ist doch schön zu sehen, wie sie heranwächst. Dieses Leben haben wir beide geschaffen.“ 
Seine Augen leuchteten und Madita hatte das Gefühl, er wäre noch genauso verliebt, wie damals in der Nacht, als Anna entstanden ist.  
Das war die schönste Nacht, die wir je hatten. Es hat alles gepasst, es war perfekt.

Weißt du, ich habe nur Angst, dass sie uns zu schnell entgleitet. Natürlich ist es wunderbar, zu sehen, wie Anna groß wird. Aber ihre Entwicklungsfortschritte sind manchmal so enorm. Mir kommt es vor, als wäre es gestern gewesen, als ich sie noch auf dem Arm hielt, um sie zu stillen.“ 
Ein breites Grinsen huschte über Gregors Gesicht. Er nahm sie in den Arm und gab ihr einen liebevollen Kuss auf die Stirn. Madita schmiegte sich an seine warme, starke Brust und wünschte, die Zeit würde stehen bleiben. Sie richtete sich auf und strich ihm über die stoppelige Wange. Ihr Blick wanderte zur Uhr. „Warte, ich muss den Kuchen aus dem Ofen holen.“ 
Von der Arbeitsplatte nahm sie sich zwei Topflappen und lief zum Ofen. Vorsichtig holte sie den Kuchen heraus und stellte ihn auf die Arbeitsplatte, um ihn auskühlen zu lassen. Sie legte die Topflappen beiseite und setzte sich wieder zu Gregor an den Tisch. Sie nahm einen kräftigen Schluck Kaffee, stellte die Tasse wieder hin und lehnte sich an Gregors Schulter. Sanft strich er ihr über ihr blondes Haar und wickelte eine Strähne um seinen Finger. Er lehnte seinen Kopf gegen ihren. 

Fortsetzung folgt...
Gefällts euch? 



Kommentare:

  1. Bisher finde ich es gut! :)
    Aber als Tip:
    Wenn du nach den Wörtlichen Reden einen Absatz einbaust wirkt das Ganze übersichtlicher und ist nicht so schwer zu lesen :)
    Genauso wie bei den Gedankenreden!
    Absatz rein und schwubs ließt es sich gleich viel angenehmer!

    Liebe Grüße

    Justine

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  2. Es muss einfach ein Roman werden!


    Grüße,


    Abe

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